Eidgenössisches Fest in Höchstetten
Fr. 21./ Sa. 22. August 2009
Endlich war es soweit, der Saisonhöhepunkt war da - das Eidgenössische Hornusserfest in Höchstetten. Es sollte ein wundervolles Fest werden.
Bereits am Freitag traten wir in den 6. Stärkeklasse auf Ries 22 gegen Gerlafingen-Zielebach C an. Nach dem Bocksetzten und dem Böllerschuss begannen wir mit der Riesarbeit. Unser Ziel war klar, wir wollen keine Nummer kassieren.
Wir begannen sehr gut, bereits die ersten Hornusse wurden beinahe über das ganze Ries gezeigt und letztlich abgetan. Doch dann hatten wir irgendwie eine kurze Schwäche. Die Hornusser wurden wohl gezeigt, doch sie wurden durch die entsprechenden Abtuer leider zu spät gesehen. Innert kurzer Zeit mussten wir uns zwei Nummern schreiben lassen. Nach einem kurzen Knick haben wir uns aber wieder aufgefangen und kämpften tapfer bis zum Schluss weiter.
Bei leichtem Rückenwind traten nun auch wir an den Bock. Die Nervosität war bei einigen deutlich spürbar. Hätte die Nervosität keinen Namen, so würde sie mit Sicherheit Roman Schaad heissen. 
Obwohl nicht allen die ersten beiden Streiche nach Wunsch gelangen, konnten Riese von 191 und 201 Punkten notiert werden. Auch Gerlafingen konnte ihr Ries nicht sauber halten, auch sie mussten sich bis zur Halbzeit bereits zwei Nummern schreiben lassen.
In der zweiten Halbzeit liessen wir im Ries nichts mehr anbrennen. Die Hornusser wurden erneut fast über das ganze Ries gezeigt und letztlich auch abgetan. So mussten wir uns keine weitere Nummer mehr schreiben lassen. Gerlafingen-Zielebach C erreichte letztlich 831 Schlagpunkte.
Beim zweiten Anlauf am Bock konnten wir fast Nahtlos an die vorangegangene Leistung anschliessen. Es resultieren Riese von 201 und 183 Punkten was ein Zwischen-Schlusstotal von 776 Punkten ergab. Der allerletzte Streich fand den Weg noch unabgetan an den Schindeln der Gerlafinger vorbei ins Ries. Sie mussten sich letztlich 3 Nummern notieren lassen.
Mit 2 Nummero und 776 Punkten mussten wir am Samstag gegen Heimberg auf Ries 32 an die Arbeit. Die Nervosität weit auch an diesem kühlen und windigen Morgen zum Greifen. Im Ries erinnerten wir uns wieder an die Leistungen der Meisterschaft. Erneut wurden die Hornusser fast über das gesamte Ries gezeigt und schlussendlich abgetan. Auch weit neben dem Ries fliegende Hornusser wurden abgetan.
Am Bock zeigten wir erneut eine solide Leistung. Fast alle konnten zwei wunschgemässe Streiche notieren lassen und so resultierten Riese von 195 und 207 Punkte.
Ein letztes Mal an diesem Fest sollten wir nun ins Ries und die Reisarbeit erledigen. Und es sollte erneut ein Triumpflauf werden. Mit einer konstanten Leistung konnten wir auch dieses Mal das Ries sauber halten und so mussten wir keine weitere Nummer mehr schreiben lassen.
Nun galt es am Bock ein letztes Mal ernst. Erneut konnte gute Streiche notiert werden und führten zu Riesen von 205 und 198 Punkten. Mit einem Endresultat von 2 Nummero und 1594 Schlagpunkten belegten wir den 23. Schlussrang und konnten eine Waadtländerkanne in Empfang nehmen.
Der überaus nervöse Roman Schaad konnte sich am ersten Tag hervorragende 80 Punkte notieren lassen. Auch Roger Gisiger mit 65 Punkten, sowie Thomas Brugger und Hansueli Wittwer mit je 60 Punkten waren auf Kranzkurs. In Lauerstellung auf den Kranz waren Peter Kohler, Franz Schaad und Beat Glutz mit je 57 Punkten.
Am Samstag totalisierte Roman Schaad 158 Punkte (21,21,19,19,21,17,20,20) und schlug sich so auf den hervorragenden 17. Schlussrang in der Einzelwertung. Im weiteren durften sich Roger Gisiger mit 133 (17,18,13,17,17,13,19,19) und Thomas Brugger mit 132 Punkten (13,17,16,14,19,19,17,17) den begehrten, Eidgenössischen Kopfkranz aufsetzen lassen. Für den Kopfkranz wurden 121 Punkte gefordert.
Die Zweitauszeichnung, eine Medaille mit Olympiaband, erschlugen sich Peter Kohler mit 118 Punkten, Beat Glutz mit 115 Punkten, Franz Schaad mit 112 Punkten und der Schulterverletzte Hans Schaad mit 110 Punkten. Für die Zweitauszeichnung wurden 110 Punkte verlangt.
Trotz schwacher 5 Minuten zeigten wir eine sehr solide, ja hervorragende Leistung und konnten trotz der zwei Nummero ein geniales Hornusserfest in Höchstetten erleben. Es war genial, wie die Mannschaft an einem Strick und vor allem in dieselbe Richtung gezogen hat. Jungs, so macht Hornussen Mega Spass!!!

Nach dem Fest wurden wir in Selzach am Bahnhof durch die anderen Vereine in Empfang genommen. Beim Anschliessenden Apéro wurde dann das Fest nochmals in Erinnerung gerufen.
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